Mathematik, Deutsch, Geschichte oder Biologie – Aufgabenstellungen müssen gelesen, Informationen erfasst und Zusammenhänge verstanden (!) werden. Lesen ist somit nicht nur eine schulische Pflicht und sollte auch keinesfalls als solche empfunden werden. Wer Texte sicher versteht, profitiert in nahezu jedem Unterrichtsfach und im späteren Leben von dieser grundlegenden Kompetenz. Umso wichtiger ist es, dass Kinder bereits früh eine positive Beziehung zum Lesen entwickeln.
Leider greift nicht jedes Kind freiwillig zu einem Buch. Manche lesen nur ungern, andere verlieren nach anfänglicher Begeisterung schnell die Lust. Das muss noch kein Grund zur Sorge sein. Mit den richtigen Impulsen, passenden Texten, abgestimmten Lernmaterialien und einer positiven Lernatmosphäre lässt sich nahezu jedes Kind zum Lesen motivieren.

Dr. Silvia H. Droemer Geschäftsführerin einsundzwei.de
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Warum ist es schwierig, manche Kinder zum Lesen zu motivieren?
Kinder sind von Natur aus neugierig. Darum steckt hinter mangelnder Motivation zum Lesen nur sehr selten fehlendes Interesse. Häufig fällt ihnen das Lesen schwer oder sie verbinden es mit Druck und negativen Erfahrungen. Wer beim Vorlesen stockt, lange für einen Text braucht oder Inhalte nicht versteht, empfindet Lesen zudem schnell als anstrengend.
Weitere wichtige Faktoren sind zahlreiche Ablenkungen wie Videos, Spiele oder soziale Medien. Sie liefern Inhalte schnell, ohne großen Aufwand und mühelos in Dauerschleife. Ein Buch oder längerer Text verlangen hingegen Konzentration, Ausdauer und eine gewisse Transferleistung, um die gesammelten Informationen zu verarbeiten – Fähigkeiten, die sich erst entwickeln müssen.
Deshalb lohnt es sich, nicht nur auf das Leseverhalten zu schauen, sondern die Ursachen für mangelnde Motivation zu identifizieren. Mit der passenden Unterstützung und entsprechendem Lernmaterial ändert sich die Einstellung zum Lesen schnell und es wird leichter, Kinder zum Lesen zu motivieren.
Echte Lesefreude entsteht durch passende Inhalte
Die Freude am Lesen entwickelt sich genau dort, wo Neugier auf Inhalte entsteht. Nicht jedes Kind ist für klassische Kinderromane zu begeistern. Während manche Abenteuer- oder Fantasiegeschichten lieben, interessieren sich andere für Tiere, Technik, Sport oder spannende Sachthemen. Entscheidend ist nicht, welches Buch gelesen wird, sondern dass ein Thema die Neugier des Kindes weckt. Selbst Comics, altersgerechte Magazine oder Sachbücher fördern die Lesekompetenz. Sie erweitern den Wortschatz, trainieren das Textverständnis und schaffen positive Leseerfahrungen. Kinder, die merken, dass Lesen interessante Informationen oder spannende Geschichten bereithält, greifen erfahrungsgemäß häufiger freiwillig zum Buch, statt zum Smartphone.
Kinder sind darauf angewiesen, verschiedene Texte kennenzulernen, um die eigenen Interessen zu entdecken und ihnen nachzugehen. Dadurch entsteht eine sogenannte „intrinsische Motivation“ - eine Motivation von innen heraus, statt durch äußeren Druck oder äußere Belohnung - ein als subjektiv spannend empfundenes Buch zu lesen.
Druck bremst die Motivation zum Lesen
Gut gemeinte Aufforderungen wie „Du musst mehr lesen“ führen meist zum Gegenteil. Wird Lesen ausschließlich mit Leistung oder Noten verbunden, entsteht Widerstand - hier reden wir von „extrinsischer Motivation“, also negativem oder auch positiven Druck von außen. Kinder erleben das Lesen dann nicht mehr als etwas Interessantes, sondern als zusätzliche Verpflichtung zum ohnehin schon stressigen Schulalltag.
Deutlich hilfreicher ist es, kleine erreichbare Ziele zu setzen. Bereits zehn bis fünfzehn Minuten konzentriertes Lesen am Tag bedeuten einen großen Unterschied für die angestrebte Lesekompetenz. Solche kurzen Einheiten lassen sich spielerisch in den Alltag integrieren und vermitteln Kindern das Gefühl, ein realistisches Ziel erreichen zu können.
Passendes Lernmaterial von einsundzwei ist exakt auf solche kurzen Einheiten ausgelegt, um die Lesekompetenz optimal zu fördern, statt zu überfordern. Jede abgeschlossene Leseeinheit wird zu einem kleinen Erfolgserlebnis. Genau diese positiven Erfahrungen stärken das Selbstbewusstsein und führen dazu, Kinder zum Lesen zu motivieren.
Gemeinsames Lesen stärkt das Interesse
Vorlesen ist nicht nur für Kindergartenkinder geeignet. Auch ältere Kinder profitieren davon, wenn Eltern oder andere Bezugspersonen gemeinsam mit ihnen lesen. Dabei geht es nicht darum, einen Text komplett vorzulesen. Vielmehr können sich Eltern und Kinder beim Lesen abwechseln oder schwierige Abschnitte gemeinsam besprechen. Auch eine Art spielerisches Zusammenlesen kann sinnvoll sein, um die Lerneinheit zu einem spaßigen Erlebnis zu machen:
- Wechseln Sie sich Satz für Satz ab
- Lesen Sie unvorhergesehen mit alberner Stimme vor
- Betonen Sie bestimmte Worte bewusst falsch, um eine Reaktion hervorzurufen, sobald die Konzentration Ihres Kindes nachlässt
- Starten Sie einen kleinen Lesewettbewerb in Form von „Fehlerlesen“
Diese Ideen für gemeinsames Lesen müssen jedoch individuell angepasst werden, um ein Kind zum Lesen zu motivieren. So eignet sich Fehlerlesen eher für Kinder mit größerem Ehrgeiz, während Kinder mit größeren Defiziten in der Lesekompetenz zunächst passendes Lernmaterial erhalten sollten, um sie nicht direkt zu überfordern.
Erfolgserlebnisse fördern die Lesemotivation
Viele Kinder verlieren die Lust am Lesen, wenn Texte zu schwierig oder unverständlich sind. Müssen ständig unbekannte Wörter entschlüsselt werden oder bleibt der Inhalt unverständlich, entsteht unweigerlich Frustration, woraus eine Ablehnung gegenüber dem Lesen resultiert. Deshalb sollten Texte immer dem individuellen Leistungsstand entsprechen, um ein Kind zum Lesen zu motivieren.
Optimal ausgewählte Inhalte ermöglichen flüssiges Lesen und geben Sicherheit. Kinder bemerken schnell, dass sie Geschichten verstehen und Informationen selbstständig erfassen können. Diese Erfolgserlebnisse stärken das Selbstvertrauen und machen Mut für anspruchsvollere Texte. Daher ist es wichtig, Kindern die Fähigkeit zum Lesen mit passenden Lernmaterialien zu vermitteln, bevor es zu Frustration und „Leseangst“ kommen kann.
Wie können Eltern Kinder zum Lesen motivieren
Eltern können die Lesemotivation ihres Kindes gezielt stärken, ohne das Lesen zur täglichen Pflichtübung zu machen. Entscheidend sind passende Anreize, echte Wahlmöglichkeiten und positive Erfahrungen:
- Das Kind selbst auswählen lassen: Ob Comic, Tierbuch, Fußballmagazin, Detektivgeschichte oder Sachbuch über Technik – erlaubt ist, was Interesse weckt. Entscheidend ist zunächst nicht die Textsorte, sondern die Bereitschaft zu lesen.
- Mit einer spannenden Stelle beginnen: Bei längeren Büchern dürfen Eltern die ersten Seiten vorlesen und an einer besonders interessanten Stelle aufhören. Die Neugier motiviert viele Kinder dazu, selbst weiterzulesen.
- Eine persönliche Lesebox zusammenstellen: Eine kleine Kiste mit Büchern, Zeitschriften, Comics und kurzen Texten schafft Auswahl, ohne zu überfordern. Die Inhalte lassen sich regelmäßig austauschen und an aktuelle Interessen anpassen.
- Gemeinsame Lesezeiten einführen: Zehn bis fünfzehn Minuten, in denen alle Familienmitglieder lesen, machen das Lesen zu einem festen Ritual. Kinder erleben dabei, dass Bücher nicht nur für Schule und Hausaufgaben gedacht sind.
- Abwechselnd lesen: Eltern und Kind lesen jeweils einen Absatz oder eine Seite. Das entlastet unsichere Leser und fördert den Zusammenhalt in der Familie.
- Geschichten lebendig werden lassen: Figuren können gezeichnet, Szenen nachgespielt oder alternative Enden erfunden werden. Dadurch setzt sich das Kind intensiver mit den jeweiligen Inhalten auseinander.
- Bücher mit Erlebnissen verbinden: Ein Tierbuch passt zum Zoobesuch, eine Rittergeschichte zur Burgbesichtigung und ein Kochbuch zum gemeinsamen Backen. Solche Verbindungen machen Texte greifbarer.
- Über Inhalte sprechen, statt abzufragen: Fragen wie „Welche Figur findest du am spannendsten?“ oder „Was glaubst du, passiert als Nächstes?“ wirken interessierter als eine Wissenskontrolle.
- Fortschritte sichtbar machen: Gelesene Bücher, Kapitel oder Lesezeiten können in einem kleinen Lesetagebuch festgehalten werden.
- Mit gutem Beispiel vorangehen: Kinder orientieren sich stark am Verhalten ihrer Eltern. Wer selbst regelmäßig liest und über interessante Inhalte spricht, vermittelt ganz selbstverständlich, dass Lesen zum Alltag gehört.
Mit einsundzwei Kinder zum Lesen motivieren
Die Lernmaterialien von einsundzwei unterstützen Kinder dabei, ihre Lesekompetenz Schritt für Schritt auszubauen. Alle Übungen sind klar strukturiert und bewusst auf kurze Lerneinheiten von etwa 10 bis 15 Minuten ausgelegt. Dadurch bleibt die Konzentration erhalten und das Lernen lässt sich problemlos in den Alltag integrieren.
Zu allen Aufgaben gehören übersichtliche Musterlösungen. Kinder können ihre Ergebnisse selbst kontrollieren, Fehler nachvollziehen und gezielt an den Bereichen arbeiten, in denen noch Unsicherheiten bestehen. Dieses eigenständige Arbeiten stärkt nicht nur das Leseverständnis, sondern auch das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
Auch Eltern profitieren von der klaren Struktur. Dank der nachvollziehbaren Lösungen behalten sie jederzeit den Überblick über den Lernstand ihres Kindes und können gezielt unterstützen, ohne jede Aufgabe selbst erklären zu müssen.
Dr. Silvia H. Droemer Geschäftsführerin einsundzwei.de
Unsere Expertin:
Silvia Droemer ist Gründerin der Lernplattform einsundzwei und seit über 20 Jahren in der professionellen Schülernachhilfe tätig. Die an den Lehrplan angelehnten und kindgerecht aufbereiteten Übungsmaterialien von einsundzwei werden von Grund- und weiterführenden Schulen genutzt, um die Aufgaben in Proben und Schulaufgaben einfließen zu lassen. Frau Droemer hat es sich mit der Nachhilfeplattform einsundzwei zum Ziel gesetzt, ihre Schüler optimal auf Schulaufgaben und das Übertrittszeugnis vorzubereiten. Frau Droemers Anliegen ist es, das Selbstvertrauen ihrer Schüler zu stärken, damit Schulaufgabenangst und schlechte Noten künftig der Vergangenheit angehören.
Das sagen unsere Kunden
Er hat eine Probe Gruselgeschichte geschrieben und Ihre Ausdrücke dafür benutzt und eine 1 bekommen!
Vielen Dank! Er hat 1 in Deutsch im Zeugnis und darf ins Gymnasium.
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Katrin E.
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Nikola V.
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