Stures auswendig lernen ist besonders mühsam und macht den wenigsten Kindern Spaß. Besonders demotivierend ist es, wenn das auswendig Gelernte nicht lange im Gedächtnis bleibt und man sich den gelernten Stoff einfach nicht merken kann.

Wir möchten Ihnen einige Anregungen geben, wie der Schulstoff mit Lernspielen für Kinder langfristig im Gedächtnis bleibt.

Ein alter Herr spielt mit einem jungen Mädchen Memory

einsundzwei Silvia DroemerDr. Silvia H. Droemer Geschäftsführerin einsundzwei.de

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Warum Lernspiele für Kinder?

Lernen darf auch Spaß machen! Warum also nicht Spiel und Spaß mit dem Lernen verbinden? So verknüpft Ihr Kind positive Gefühle mit dem Lernen, was nicht nur den Lernerfolg positiv beeinflusst, sondern mit Sicherheit auch die Motivation Ihres Kindes.

Lernspiele für Kinder unterstützen die Konzentration und die Merkfähigkeit, da sich die Aufgaben weniger „nach Schule“ anfühlen und im Idealfall sogar Spaß machen. Kinder üben dann oftmals länger und mit mehr Eigeninitiative.

Welche Lernspiele eigenen sich am besten für Kinder

Lernspiele gibt es viele, doch welche sind auch sinnvoll? Dazu muss man wissen, dass jeder Mensch anders lernt. Es gibt visuelle, auditive, kommunikative und motorische Lerntypen. Das bedeutet konkret, dass jedes Gehirn anders funktioniert und sich den Lernstoff auf unterschiedliche Art und Weise besser oder schlechter merkt. Während manche Menschen sich Dinge einfacher einprägen, indem sie es aufschreiben, merken sich andere Menschen den Lernstoff einfacher, indem sie ihn hören oder anfassen können. Die den meisten Menschen sind eine Mischform aus verschiedenen Lerntypen.

einsundzwei bietet Arbeitsmaterialien wie Übungsblätter, Proben und Online-Übungen, die je nach Lerntyp spielerisch angepasst werden können. Finden Sie heraus, welcher Lerntyp Ihr Kind ist und was ihm beim Lernen am meisten Spaß macht. Hier einige Anregungen für Lernspiele für Kinder:

Lernspiele für visuelle Kinder

Visuelle Lerner profitieren von bildbasierten Materialien. Hier kann es hilfreich sein, die Übungsblätter zu Mathe-Reihen oder Vokabeln ausdrucken und mit Farben oder Mindmaps zu ergänzen. Diese Kinder bevorzugen vielleicht Übungen mit visuellen Hilfen wie Grafiken zu Sachaufgaben oder HSU-Themen. Lassen Sie Ihr Kind die Arbeitsblätter ausmahlen und schön gestalten. Beispiel: Ihr Kind lernt dann die Bundesländer leichter, in dem es jedes Land in einer Farbe ausmahlt oder sich bunte Lernkarten dazu erstellt.

Lernspiele für auditive Kinder

Auditive Kinder lernen durch Hören und Wiederholung. Hier können Sie die Übungsblätter gemeinsam laut vorlesen und besprechen. Vielleicht lernt Ihr Kind die Einmaleins-Reihen leichter, indem es sie singt oder rhythmisch vorspricht. Versuchen sie mit Ihrem Kind Klatsch- und Rhythmusspiele oder Merk- und Ratespiele. Durch wiederholtes lautes Vorlesen prägt sich Ihr Kind den Lernstoff besser ein. Lassen Sie Ihr Kind das Gelernte erklären, denn je mehr Ihr Kind Inhalte erklären, nacherzählen oder hören kann, desto nachhaltiger verankert sich das Wissen.

Lernspiele für kommunikative Kinder

Kommunikative Lerner brauchen Austausch. Diese Kinder lernen vielleicht lieber in der Gruppe oder mit einem Lernpartner zusammen. Hier macht es Ihrem Kind vermutlich mehr Spaß Arbeitsblätter als Familien-Quiz zu lösen. Denn das Lernen funktioniert für sie besonders gut, wenn sie aktiv sprechen, fragen, erklären und reagieren dürfen.

Lernspiele für motorische Kinder

Motorische Kinder lernen durch Handeln. Rechnen Sie mit Bausteinen und planen Sie Bewegung ins Lernen ein, denn Ihr Kind lernt besonders gut durch aktives Tun und körperliche Beteiligung. Stillsitzen fällt diesen Kindern oftmals schwer, was das konzentrierte Lernen stark beeinträchtig. Das Lernen gelingt hier besser, wenn Inhalte mit Handlungen, Gesten und Bewegung verknüpft sind.

Lernspiele für Kinder in den Alltag integrieren

Lernen muss nicht immer am Schreibtisch stattfinden. Viele Lernspiele lassen sich ganz einfach in den Alltag integrieren – oft ohne zusätzliches Material oder feste Lernzeiten. Gerade für Kinder wirkt diese Form des Lernens besonders motivierend, weil sie spielerisch und nebenbei erfolgt. Hier einige Beispiele, wie Sie Lernspiele für Ihr Kind einfach in den Alltag integrieren können:

  • Lassen Sie Ihr Kind den Einkaufszettel schreiben und beim Einkaufen Preise vergleichen oder überschlagen. Einfache Fragen wie „Wie viele Äpfel brauchen wir?“ oder „Welche Packung ist größer?“ fördern das Zahlenverständnis und das logisches Denken Ihres Kindes.
  • Vielleich kann Ihr Kind schon beim Kochen mithelfen? Hier gibt es zahlreiche Lernmomente: Zutaten abmessen, Reihenfolgen einhalten oder Rezepte gemeinsam lesen verbinden Mathematik, Sprache und Konzentration.
  • Im Auto oder unterwegs bieten sich Wortspiele, Reimspiele oder Kopfrechnen an. Spiele wie „Ich sehe was, was du nicht siehst“ oder das Erfinden gemeinsamer Rechengeschichten machen Kindern Spaß und trainieren ganz nebenbei Wahrnehmung und Merkfähigkeit.
  • Selbst alltägliche Routinen wie Aufräumen oder Anziehen lassen sich spielerisch gestalten, etwa durch Zeit-, Sortier- oder Zuordnungsspiele. So lernen Kinder, Strukturen zu erkennen und Aufgaben eigenständig zu bewältigen.

Lernspiele für Kinder fördern Motivation und Spaß am Lernen

Motivation ist der Schlüssel für nachhaltiges Lernen. Dabei wird der Wirkung von spielerischem Lernen oftmals viel zu wenig Beachtung geschenkt. Lernspiele für Kinder können Ihrem Kind dabei helfen, eine positive Haltung zum Lernen aufzubauen, weil sie Neugier wecken und Erfolgserlebnisse ermöglichen. Kinder erleben dann das Lernen nicht als Pflicht, sondern als etwas, das Freude macht.

Durch spielerische Elemente wie kleine Herausforderungen, Wiederholungen oder Rollenwechsel verlieren Fehler ihren negativen Charakter. Kinder trauen sich eher, Neues auszuprobieren, und lernen, dass Fehler zum Lernprozess dazugehören. Das stärkt Selbstvertrauen und Lernbereitschaft.

Lernspiele fördern zudem die intrinsische Motivation. Statt für Noten oder Belohnungen zu lernen, erleben Kinder den Lernprozess selbst als sinnvoll und spannend. Besonders wirksam sind Spiele, bei denen Kinder aktiv mitgestalten oder eigene Lösungswege finden dürfen.

Wichtig zu wissen: Wenn Lernen mit positiven Emotionen verknüpft ist, bleibt Wissen länger im Gedächtnis. Lernspiele können so dazu beitragen, dass Ihr Kind langfristig Freude am Lernen entwickeln – eine wichtige Grundlage für schulischen und persönlichen Erfolg.

einsundzwei Silvia DroemerDr. Silvia H. Droemer Geschäftsführerin einsundzwei.de

Unsere Expertin:

Silvia Droemer ist Gründerin der Lernplattform einsundzwei und seit über 20 Jahren in der professionellen Schülernachhilfe tätig. Die an den Lehrplan angelehnten und kindgerecht aufbereiteten Übungsmaterialien von einsundzwei werden von Grund- und weiterführenden Schulen genutzt, um die Aufgaben in Proben und Schulaufgaben einfließen zu lassen. Frau Droemer hat es sich mit der Nachhilfeplattform einsundzwei zum Ziel gesetzt, ihre Schüler optimal auf Schulaufgaben und das Übertrittszeugnis vorzubereiten. Frau Droemers Anliegen ist es, das Selbstvertrauen ihrer Schüler zu stärken, damit Schulaufgabenangst und schlechte Noten künftig der Vergangenheit angehören.

Das sagen unsere Kunden

Wir und unser Sohn sind übringens mit ihrer Lernplattform, einfach nur begeistert! (7. Klasse Realschule - Anm. d. Red.)

Richard G.

Ihre Übungen helfen uns extrem im unseren Lern-Alltag. Die lange Suche nach passenden Aufgaben hat endlich ein Ende.
Meine Tochter hat sich extrem gesteigert durch Ihre Übungen. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Bin sehr froh, dass ich auf Ihre Seite aufmerksam gemacht worden bin.

Anja E.

Sowohl meine Tochter (Gymnasium) als auch mein Sohn (Gymnasium) haben von dieser Plattform profitiert. Ich persönlich halte einsundzwei für die beste Seite, was Übungsproben für die Vorbereitung auf Proben und Schulaufgaben an bayerischen Schulen betrifft.

Soo H.

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